CT, MRT, Hund, Katze, Tiere
CT, MRT, Hund, Katze, Tiere
CT, MRT, Hund, Katze, Tiere
CT, MRT, Hund, Katze, Tiere

VET-TOMOPET

VET-TOMOPET gehört in Deutschland zu den CT-/MRT-Anbietern für Tiere auf höchstem technisch-fachlichem Niveau.

 

  • HIGH-RESOLUTION CT (HRCT)
    16, 32, 64 bis zu  640-Zeiler

 

  • HIGH-FIELD MRT
    1.5 und 3.0 Tesla Highfield​

 

  • Dr. med. vet. Florian Böhle
    Spezialgebiet CT & MRT 

    Über 30 Jahre Erfahrung

     

  • Überweisungs- und Direktpraxis

TECHNOLOGIE

 

CT, was ist das?


Die Computertomographie (CT) wird gelegentlich auch Röntgen-Computertomographie genannt. Anders als bei der Magnetresonanztomographie (MRT) handelt es sich um ein Schnittbildverfahren, das auf der Röntgentechnik beruht. Ein Computertomograph besteht aus einer Scan-Einheit, der sogenannten Gantry, und einem Lagerungstisch, auf dem der Tierpatient liegt. Während der Untersuchung wird der sedierte Tierpatient auf dem Lagerungstisch in die kreisförmige Gantry geschoben. In der Gantry befinden sich die Röntgenröhre und gegenüberliegende Detektoren, die messen, wie sehr die von der Röntgenröhre ausgehende Strahlung durch das Gewebe im Körper abgeschwächt wird. Die Detektoren senden die empfangenen Signale an eine Computereinheit, die aus ihnen viele Schnittbilder berechnet. Je strahlendurchlässiger das Gewebe ist, desto dunkler wird es im CT-Bild dargestellt. Gewebe, das die Strahlung weniger gut durchlässt und so abschwächt, erscheint hell. Um den Kontrast zwischen benachbarten Strukturen, Organen und Geweben zu erhöhen, erhalten die Tierpatienten bei Bedarf während der Untersuchung ein Kontrastmittel. Die Kontrastmittel werden von Mensch und Tier sehr gut vertragen.




Wie läuft die CT ab?


Während der Untersuchung liegt der sedierte Tierpatient auf dem Lagerungstisch und die Gantry des CT-Gerätes wird über der zu untersuchenden Körperregion platziert. Eine CT-Untersuchung ist völlig schmerzfrei. CT-Geräte sind in bestimmten Notfällen besonders hilfreich, da sie die erforderlichen Untersuchungsergebnisse sehr schnell liefern können. Da die Scanzeit sehr kurz ist, wird auch keine Narkose, sondern nur eine kurze Sedierung benötigt. Die Computertomographie spielt besonders in der Diagnose von Tumorerkrankungen eine große Rolle. Zwar bedeuten CT-Untersuchungen für den Tierpatienten eine höhere Strahlenbelastung als das konventionelle Röntgen, doch können hiermit wichtige zusätzliche Informationen gewonnen werden. Ärzte und Gerätehersteller sind ständig bemüht, die notwendige Strahlendosis zu minimieren.




Technik der CT


Der wichtigste Teil des Computertomographen ist ein kurzer Tunnel, die so genannte CT-Gantry, ein runder Rahmen, in dem eine Röntgenröhre und ihr gegenüberliegend Detektoren rotieren, während der Tierpatient auf dem Lagerungstisch durch die Gantry geschoben wird. Die rotierende Röntgenröhre sendet einen fächerförmigen Röntgenstrahl aus, der den Körper durchdringt und auf der gegenüberliegenden Seite von Detektoren gemessen wird. Während einer Drehung (Rotation) werden mehrere tausend Bilder erstellt, und aus dem Signal der Detektoren berechnet ein Computer Schichtbilder, die wie Körperscheiben aussehen. Aus den Daten werden dreidimensionale Bilder in allen Ebenen produziertDie Computertomografie (CT) liefert vor allem im Bereich der Blutgefäße, aber auch bei Weichgewebe wie innere Organe und Muskulatur, detailgetreuere Bilder als die konventionelle Röntgentechnik. Die moderne CT-Technik ermöglicht sehr detaillierte Darstellungen bei relativ geringer Strahlendosis, z. B. der Blutgefäße und inneren Organe. Während der Röntgenstrahl den Körper durchdingt, wird ein Teil der Strahlungsenergie absorbiert. Diesen Prozess bezeichnet man als Abschwächung des Röntgenstrahls. Wie auch beim konventionellen Röntgen hängt diese Attenuation von den Geweben ab. Knochen erscheinen weiß, da die Abschwächung durch Knochen sehr groß ist. Luft attenuiert dagegen den Röntgenstrahl nicht, deshalb erscheint sie schwarz. Andere Gewebe werden in verschiedenen Grauabstufungen dargestellt. CT-Aufnahmen sind innerhalb von Sekunden fertig, oder sogar in Bruchteilen einer Sekunde. Damit beispielsweise Organe und Gefäße noch detaillierter dargestellt werden können, kann bei der Untersuchung ein Kontrastmittel in eine Vene injiziert weden. In diesem Fall dauert der gesamte Ablauf etwas länger. Mit dem CT können alle Körperpartien einschließlich Herz, Lunge und Bauchraum dargestellt werden. Auch Skelettverletzungen sind im CT sehr gut sichtbar, da sogar sehr dünne Knochen deutlich erkennbar sind.




MRT, was ist das?


Die Magnetresonanztomographie (MRT), kurz auch MR, wobei sich Tomographie vom altgriechischen ἡ τομή: der Schnitt und γράφειν: schreiben herleitet, ist ein bildgebendes Verfahren, dass zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird und völlig schmerzfrei ist.
Es basiert physikalisch auf den Prinzipien der Kernspinresonanz und wird daher auch als Kernspintomographie bezeichnet (umgangssprachlich gelegentlich kurz 'Kernspin'). Die ebenfalls zu findende Abkürzung MRI stammt von der englischen Bezeichnung Magnetic Resonance Imaging.
Mit Hilfe der MRT kann man Schnittbilder des Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und zahlreicher krankhafter Organveränderungen erlauben. Dabei werden weder Röntgenstrahlen noch ionisierende Strahlen (Radioaktivität) eingesetzt. Die Bilderzeugung erfolgt ausschließlich mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Der Patient ist bei einer Kernspintomographie folglich keiner Strahlenbelastung ausgesetzt.




Wie läuft die MRT ab?


Ein MRT-Scanner besteht aus einem supraleitenden zylinderförmigen Magneten, einem Radiowellensender und –empfänger (sog. Spulen) sowie einem Lagerungstisch.
Die signalempfangenden Spulen werden um die untersuchte Körperregion gelegt. Der sedierte Patient wird von unserem Vorbereitungsraum auf dem MRT-Tisch in die Mitte des zylindrischen Magneten („Tunnel“) gefahren. Dort herrscht das für die MRT-Untersuchung unerlässliche homogene Magnetfeld. Die zentrale Öffnung des Magneten hat einen weiten Durchmesser von 70 cm und ist an beiden Enden offen. Der Tunnel ist klimatisiert und innen beleuchtet.
Die Steuerung der MRT-Diagnostik erfolgt an einem Bedienplatz außerhalb des MR-Raums.
Die Sedierung des Patienten wird sowohl vom Bedienplatz aus als auch im MR-Raum selbst überwacht. Da die MRT-Diagnostik aus messtechnischen Gründen recht laut ist, erhält der sedierte Patient einen Ohrenschutz (Kopfhörer oder Ohrstöpsel). Bei einigen MRT-Untersuchungen ist es notwendig, ein Kontrastmittel anzuwenden. Diese Art von Kontrastmittel wurde speziell für die Kernspintomographie entwickelt und ist für Mensch und Tier sehr gut verträglich. Es erhöht in ausgesuchten Fällen die diagnostische Aussagekraft der MRT und grenzt Gewebearten noch eindeutiger voneinander ab. Nach etwa drei bis sechs Messungen, den sogenannten Sequenzen, die in der Regel ein bis drei Minuten dauern, ist die Untersuchung beendet. Der sedierte Patient wird in den Aufwachraum gefahren. Beim Aufwachen kann der Tierhalter wieder anwesend sein. Falls erforderlich, gibt es anschließend ein kurzes Gespräch mit dem die Untersuchung leitenden Tierarzt. Der komplette Befund mit den MRT-Bildern geht dem Tierhalter dann in der Regel innerhalb einer Woche zu. Auf Wunsch geht der Befund mit den Bildern ggf. auch an den überweisenden Tierarzt und wird mit ihm detailliert besprochen.




Technik der MRT


Entscheidend für die MRT sind die Protonen in den Wasserstoffatomen, die in verschiedenen Anteilen in jedem Gewebe des Körpers vorhanden sind. Die Protonen besitzen eine Eigenrotation (den Spin) um ihre eigene Achse und erzeugen somit selbst ein kleines Magnetfeld (bewegte elektrische Ladungen). Durch das Magnetfeld – hier (1,5 Tesla) welches etwa 37.500mal stärker als das Erdmagnetfeld ist – werden die rotierenden Protonen ausgerichtet. Wird nun den Protonen zusätzliche Energie in Form eines Radiowellenimpulses zugeführt, kippen einige Spins in einen energiereicheren Zustand und kehren unter Energieabgabe rasch wieder in den Ursprungszustand zurück. Mit Hilfe von zahlreichen Varianten dieser Radiowellenimpulse kann man nun verschiedene Signale erzeugen. Das so entstehende MR-Signal hängt von der chemischen Umgebung der Protonen ab (z. B. Fett, Muskel, Liquor, Blut) und wird vom Computer mittels diverser Rechenalgorithmen der entsprechenden Körperregion zugeordnet. Dabei werden zuvor verschiedene Parameter der Messsequenz festgelegt, die die untersuchte Körperregion in Schichten „zerlegt“. Die Schichten bestehen aus einzelnen winzigen Volumenelementen (Voxel; im Gegensatz zu Pixel) variabler Größe, denen dann jeweils ein Grauwert zugeordnet wird. Um eine exakte Zuordnung eines Signals zu erhalten, werden zusätzliche Magnetfeldgradienten in den drei Raumrichtungen angelegt. Durch geschickte Filterung des Spektrums der MR-Signale und durch verschiedene Techniken für Magnetfeld und Radiowellenimpuls lassen sich unterschiedliche Gewebearten extrem detailreich darstellen und so Veränderungen gut diagnostizieren.





© 2020 by Dr. Florian Böhle